Geht euch der Winter auch auf den Keks? Klar, wenn man im tiefsten Bayern wohnt und die meiste  Zeit mit Schnee oder Sonne beglückt wird, dann wahrscheinlich nicht. Aber wer etwa hier in NRW wohnt wo die meiste Zeit graue Suppe am Himmel sieht, die es einem unmöglich macht die aktuelle Tageszeit zu erahnen, dem kann das finde ich ganz schön an der Seele zehren.

Mir helfen drei Dinge, durch den Winter zu kommen ohne dabei zu einer laufenden Zumutung durch Missmut für meine Mitmenschen zu werden.

  1. Mindestens 3 Mal die Woche Bewegung: Ich führe eine innere Strichliste und wenn die am Donnerstag Abend noch leer ist, dann weiß ich, dass ich Freitag, Samstag und Sonntag ran muss.
  2. Vitamin D und Johanniskraut: ich halte sonst wenig von Nahrungsergänzung, aber soweit ich die Studienlage abchecke erscheint mir das sinnvoll, außerdem habe ich schon einige Endokrinologen getroffen, die selbst Vitamin D im Winter substituieren. Die Wirksamkeit von Johanniskraut ist zwar in der Literatur umstritten, aber selbst wenn es „nur“ Placebo ist – mir tut es gut. Wichtig: auf ausreichende Dosierung von 1000mg achten, das ist bei den Packungen aus Drogeriemärkten nicht immer gegeben (man kann die trotzdem kaufen, muss dann halt ggf. zwei Pillen schlucken). Außerdem kann Johanniskraut Wechselwirkungen mit anderen Medis auslösen (z.B. Kontrazeptiva), deswegen im Zweifel: „Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.“
  3. Licht: entweder mit täglicher Zeit an der frischen Luft oder wenn nicht anders möglich einer Tageslichtlampe. Letztere waren vor ein paar Jahren noch sauteuer und sind heute erschwinglich. Und man munkelt Sonnenlicht sei nach wie vor frei und für jeden verfügbar.

 

30. Januar 2018

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